Nursel Köse wurde am 29. März 1961 in Malatya geboren. Türkische Serien-, Filmschauspielerin und Autorin.

Steckbrief

Name: Nursel Köse
Geburtsdatum: 29. März 1961
Geburtsort: Malatya
Größe: 1,75 m
Gewicht: 63 kg
Sternzeichen: Widder
Augenfarbe: Braun
Ehemann: Ulrich Mertin
Geschwister: zwei Schwestern
Instagram: https://www.instagram.com/nursel_kose/

Familie: Vater Eisenbahnbeamter, Mutter Hausfrau; wuchs in einer kunst- und literaturbegeisterten Familie in Malatya auf. Heiratete 2018 in Dänemark den Bratschisten Ulrich Mertin nach 14 Jahren Beziehung.

Ausbildung: Studierte Architektur an der Universität Köln, arbeitete nebenbei als Autorin für Hörspiele.

Erster Schritt zur Schauspielerei in der Türkei: mit der Figur „Aylin“ in „Sessiz Gece“.

Mit welchem Projekt wurde sie bekannt? Mit der Figur „Keriman“ in „Broken Pieces“.

Karriere in Deutschland: Inszenierte Kinder- und Erwachsenentheater, gründete das feministische Kabarett „Die Bodenkosmetikerinnen“ und tourte 1992–2007 durch den deutschsprachigen Raum; erste Fernseherfahrung 2004 in „SOKO Köln“.

Charaktereigenschaften: freundlich, dominant, akribisch, fleißig, diszipliniert – kombiniert nach eigener Aussage Schönheit mit Intelligenz.

Mentalität: Sieht Ehrlichkeit als relatives Konzept, das in ihrem Beruf durch ständigen Rollenwechsel besonders komplex wird.

Am Set: Bevorzugt die Kameraarbeit gegenüber der „Nacktheit“ der Bühne, da man Szenen wiederholen und korrigieren kann.

Glücksquelle: Der enorme Popularitätsschub durch „Broken Pieces“, den sie mit großer Dankbarkeit erlebt.

Erster (Spiel-)Film: Hark Bohm / Yasemin.

Blick auf die Liebe: Liebe existiert überall im Leben, nicht nur in der Partnerschaft; wahres Glück kommt von innen, nicht vom Partner.

Blick auf das Leben: Lacht gerne über sich selbst und sieht jeden Tag als Geschenk.

Berufliche Einstellung: Wurde erst nach ihrem 40. Lebensjahr durch „Broken Pieces“ richtig bekannt und verkörperte danach mehrfach zerrissene, kämpferische Frauenfiguren.

Karriereplan: „Ai confini del paradiso“ von Fatih Akın brachte ihr den ersten internationalen Filmpreis und den Durchbruch in der Türkei; lebt heute überwiegend dort.

Als Autorin: Veröffentlichte 2018 das Buch „Soytarı Özgürlüğü“ über ihre Erfahrungen mit komödiantischem Schauspiel.

Sorgen: Die strukturelle Benachteiligung von Frauen im Filmgeschäft sowie Rassismus-Erfahrungen mit Skinheads während ihrer Zeit in Deutschland beschäftigen sie bis heute.

Fernsehserien, Filme, Bücher und Auszeichnungen

2004 – SOKO Köln – Aische Ceman
2005 – Sessiz Gece – Aylin
2006 – Köprü – Saliha
2007 – Türkisch für Anfänger – Gülcan Süleyman
2007 – Day Dreaming – Nur Seven
2007 – Die Familienanwältin – Frau Yılmaz
2008 – Tatort – Immobilienmaklerin
2008 – Großstadtrevier
2008 – Kalpsiz Adam – Meliha
2009 – Mordkommission Istanbul – Yelda Akdamar
2009 – Kış Masalı
2010 – Çok Güzel Hareketler Bunlar
2011 – Kırmızı Eşarp – Maryamhan
2012 – Fallen Angel – Bedia
2012 – München 7 – Ayşe Armut
2014/2017 – Broken Pieces – Keriman Akçatepe
2015 – Kreuzfahrt ins Glück – Leyla Güneş
2018/2019 – Courtyard – Kudret Öztürk
2019/2020 – Golden Cage – Kevsa Cibranoğlu
2021 – Arıza – İhtiyar
Filme: 1988 – Yasemin – Emine; 2001 – Anam – Anam; 2004 – Kebab Connection – Hatice; 2007 – On The Edge Of Life – Yeter Öztürk; 2010 – Ayrılık – Gül; 2011 – Kardelen – Hatice; 2013 – 300 Worte Deutsch – Tante Damla; 2014 – Kuzu – Safiye; 2016 – Kaçma Birader: Taksim Yolcusu Kalmasın – Züleyha; 2017 – Ein Fisch namens Liebe – Fatma Ciller; 2019 – Ölü Yatırım – Nurhayat
Bücher: 1996 – Der Liebe zum Trotz; 2018 – Soytarı Özgürlüğü
Auszeichnungen: 2007 – Adana Golden Boll Filmfestival, Beste Nebendarstellerin, On The Edge Of Life; 2007 – 1. Yeşilçam-Preise, Beste Nebendarstellerin; 2014 – 51. Internationales Antalya-Golden-Orange-Filmfestival, Beste Nebendarstellerin

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